BBL Player Of The Week: Aleksander Dziewa der Meisterschütze

Aleksander Dziewa von den Veolia Towers Hamburg behauptet den Ball gegen einen Gegenspieler

Aleksander Dziewa von den Veolia Towers Hamburg hat am vergangenen Wochenende im Spiel gegen die Rostock Seawolves alle seiner sieben Versuche aus dem Feld getroffen und damit eine Trefferquote von 100 % aufgelegt. Diese Spitzenleistung brachte dem Center die Auszeichnung zum Player Of The Week der easyCredit-BBL ein.

Mit dieser Wurfbilanz war Dziewa am vergangenen Wochenende natürlich auch der effizienteste Spieler seiner Türme. Überdies war er mit 22 Punkten Topscorer der Partie und griff sich zusätzlich auch noch sechs Rebounds und verteilte zwei Assists.

„Ich wollte ihn unbedingt nach Hamburg holen, weil ich davon überzeugt bin, dass sein Skillset perfekt zu uns passt. Er ist physisch und schließt hochprozentig am Ring ab, kann aber auch das Feld stretchen und an der Dreierlinie spielen“, hatte Head Coach Benka Barloschky im vergangenen Juli noch gesagt, als der polnische Big Man zu den Hanseaten gewechselt war – Worte, die nach der vergangenen Woche in der retrospektive beinahe prophetisch anmuten.

In der Tat hat sich „Olek“ mittlerweile tadellos in das Teamgefüge der Norddeutschen eingefügt und legt im Schnitt 12,4 Punkte, 3,8 Rebounds und 1,6 Assists für die Towers auf. Mit seiner Performance gegen die Seawolves ist der 2,07m Hüne aber dennoch noch einmal über sich hinausgewachsen.

Dziewa sammelte bereits Erfahrung im EuroCup und als Nationalspieler

Bevor Dziewa nach Deutschland wechselte, war er in der polnischen Liga von 2016 bis 2023 für Śląsk Wrocław aktiv. In seinen letzten drei Jahren dort schloss er jede Saison mit einer Medaille ab, bevor er beschloss, dass er bereit sei für eine „größere Herausforderung“ – und wer schien da besser geeignet als die früheren EuroCup-Kontrahenten aus Hamburg?

Seinem Heimatland hält der in Konin geborene Center aber dennoch weiterhin die Treue, indem er seit 2019 für die Nationalmannschaft aktiv ist. In diese berif ihn übrigens kein anderer als der Towers-Aufstiegscoach Mike Taylor, welcher zum damaligen Zeitpunkt in einer Doppelfunktion als Polska-Cheftrainer den Neu-Hamburger tätig war und damit schließt sich der Kreis.

Foto: AFP

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