Zum Nikolaus-Tag: Die besten Basketballschuhe aller Zeiten

Frau sitzt auf einem Basketball

Wir hoffen, ihr hattet einen fröhlichen Nikolaustag! Vielleicht habt ihr so manche Leckerei in euren Basketballschuhen gefunden. Wir jedenfalls nehmen das zum Anlass, über eben jene zu sprechen. Was sind die besten Basketballschuhe aller Zeiten?

(Und noch viel wichtiger: Wer von euch hat eines dieser Paare vom Nikolaus befüllen lassen?)

#3: Converse Chuck Taylor All-Star

(released: 1917, getragen von: mehreren)

Beginnen wir mit einem absoluten Klassiker: Der Converse Chuck Taylor All-Star hat sich mittlerweile definitiv als Evergreen unter den Basketballschuhen durchgesetzt. Schließlich gibt es die aus Baumwolle in Leinenbindung verarbeiteten Treter nun schon seit über 100 Jahren. Dabei dürfen Basketballfans mit stolz behaupten, dass es das bislang erfolgreichste Schuhmodell der Geschichte ohne diesen Sport nie gegeben hätte. Tatsächlich wurde der Sneaker nämlich ursprünglich ausschließlich als Basketballschuh auf den Markt gebracht.

Rasch entwickelten sich die „Chucks“ jedoch zum absoluten Kassenschlager und wurden zum Must-Have für jeden Schuhfanatiker. Kurz vor dem hundertjährigen Jubiläum der Treter gab Converse bekannt, bereits über eine Milliarde Paare verkauft zu haben. Auch heute verkauft das Unternehmen jährlich noch über eine Millionen All-Stars und es sieht nicht so aus, als würde sich dies demnächst ändern.

(Auch meine roten – und zugegebenermaßen ziemlich abgerockten – Chucks haben dieses Jahr wieder geduldig auf der Fußmatte auf den Besuch des Nikolauses gewartet. Ich schaue gleich mal, ob etwas drin ist. Außerdem hoffe ich doch sehr, unter dem Weihnachtsbaum ein neues Paar zu finden – aber psst!)

#2: Nike Air Force 1

(released: 1982, getragen von: Moses Malone)

Es ist der Schuh für die kreativen Köpfe unter den Basketball-Fans: Der Nike Air Force 1 wird von seinen Fans nämlich vor allem auch dafür gefeiert, seit seinem Release 1982 in schier unzähligen Variationen erschienen zu sein. Von den ausgefalleneren Modellen, die durch Kollaborationen mit verschiedenen angesagten Artists entstanden sind, über die simple zweifarbige Variante des Sneakers bis hin zur nie aus der Mode zu kommen scheinenden Version in unifarben weiß – für jeden Geschmack ist bei diesem Facettenreichtum etwas dabei.

Der gleichnamige Song des beliebten Rappers Nelly sorgte 2002 übrigens dafür, dass die Beliebtheit des Air Force 1s noch einmal mehr anstieg. Seitdem verkauft Nike jährlich über 10 Millionen Paar des Trend-Treters.

#1: Air Jordan 1

(released: 1985, getragen von: Michael Jordan)

Ich weiß, ich weiß, viele Basketball-Fans werden an dieser Stelle aufschreien, weil ihrer Meinung nach der Air Jordan 11 auf diesen Platz im Ranking gehört. Das liegt daran, dass Jordan den XIer in seiner 72-Siege-Saison getragen hat und somit mit diesen Sneakern an den Füßen zum Regular Season MVP, All-Star Game MVP und Finals MVP gekürt wurde. – ABER: Stellt euch mal eine Frage: Wäre der Air Jordan 11 überhaupt auf den Markt gekommen, hätte es zuvor nicht den kultigen Air Jordan 1 gegeben? Dieser Sneaker schuf nämlich erst die Blaupause für das Standard Sneaker Modell, welches wir heute aus der Industrie kennen.

Dass die NBA den Schuh jedoch zunächst von ihren offiziellen Courts verbannte, weil sie sich unter anderem an dem rot-schwarzen Design störte, schadete dem Erfolg des ersten durch Michael Jordan veröffentlichten Schuhs jedoch keineswegs. – Im Gegenteil, sie schuf erst jenes Outlaw-Image, welches Fans heute noch an ihren Tretern lieben.

Unser Nikolausgeschenk: Ein kleiner Sneaker-Fun Fact

Ein kleiner Fun Fact zum Abschluss: Wusstes ihr, dass Micheal Jordan den Air Jordan 1 vielleicht niemals rausgebracht hätte, wenn seine Mutter ihn nicht gedrängt hätte, doch zu dem Meeting mit Nike zu gehen? Zuvor war Jordan nämlich fest entschlossen gewesen eine Partnerschaft mir Adidas einzugehen, obwohl diese ihm zu diesem Zeitpunkt gar keine eigene Schuh-Kampagne anbieten wollten. Als Jordans Agent, David Falk, den Basketballstar beim besten Willen nicht erweichen konnte, wandte sich dieser hilfesuchend an Jordans Mutter.

„Du wirst hingehen und dir anhören, was sie zu sagen haben“, habe ihm seine Mutter damals geraten, wie Jordan bei ESPNs The Last Dance documentary verreit. „Es mag sein, dass es dir nicht gefällt, was sie dir zu sagen haben, aber dennoch solltest du hingehen und es dir zumindest einmal anhören.“ – Eine Ode an den mütterlichen Rat, ohne welchen wir heute wahrscheinlich nie den OG Basketball-Sneaker bekommen hätten!

Foto: blackday / Adobe Stock

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